Unternehmen / Energie

Alpiq macht kleine Schritte vorwärts

Analyse | Der Stromkonzern befindet sich in der Transformation. Im Semesterausweis überwiegen noch die Negativeffekte der gedrückten Grosshandelspreise.

Die Entwicklung weg vom kapitalintensiven Geschäft mit der Stromproduktion hin zu einem stärkeren Fokus auf Energiedienstleistungen braucht Zeit. Das unterstrich Alpiq-Chefin Jasmin Staiblin am Donnerstag bei der Vorlage der Halbjahreszahlen. «Es handelt sich um eine längere Transformation. Wenn wir sie aber jetzt nicht einleiten, dann kommt sie nicht», sagte sie vor Journalisten. Gleichzeitig treffe das Elektrizitätsunternehmen aber keine leichtfertigen, schnellen Investitionsentscheidungen, so die CEO.

Dass es überhaupt ein neues Geschäftsmodell braucht, ist dem drastischen Preisrutsch im Grosshandel mit Strom geschuldet. Dies hängt mit der zunehmenden Einspeisung von subventioniertem Solar- und Windstrom und der verhaltenen Nachfrage nach Elektrizität in Europa zusammen. «Wir sitzen nicht da und jammern, dass die Grosshandelspreise tief sind», sagte die Alpiq-Chefin. Das Management arbeite an allen Parametern, die operativ beeinflussbar seien.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.