Unternehmen / Gesundheit

Gewinneinbruch bei Bayer

Der Pharmakonzern ist im vierten Quartal in die Verlustzone gerutscht. Der Konzernumbau hinterlässt Spuren.

(Reuters) Abschreibungen auf Marken im Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten und die Aufgabe einer Produktionsanlage in Wuppertal haben Bayer zum Jahresende einen Milliardenverlust eingebrockt. Unter dem Strich fiel im vierten Quartal ein Verlust von gut 3,9 Mrd. € an nach einem Plus von 148 Mio. vor Jahresfrist, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der von Vorstandschef Werner Baumann im November angekündigte Konzernumbau hinterlässt damit tiefe Spuren in der Bilanz. Im Gesamtjahr kam Bayer noch auf einen Nettogewinn von knapp 1,7 Mrd. €, der allerdings 77% niedriger als 2017 ausfiel. Baumann zeigte sich gleichwohl überzeugt, dass Bayer die richtigen Weichen gestellt hat: «Dadurch werden wir fokussierter, schlagkräftiger, agiler und wettbewerbsfähiger.»

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