Unternehmen / Finanz

Graubündner KB macht Hoffnung

Analyse | Die Staatsbank kontert den Nationalbank-Negativzins mit eigenen Negativzinsdarlehen. Aufwärts geht es mit dem Vermögensverwaltungsgeschäft.

Die Graubündner Kantonalbank hat die Semestereinnahmen 6% auf 209,4 Mio. Fr. gesteigert. Dabei vermochte ein höherer Ertrag im Anlagegeschäft das rückläufige Zinsergebnis mehr als zu kompensieren. Der Geschäftserfolg glitt wegen höherer Wertberichtigungen und Rückstellungen dennoch 1% zurück auf 103,9 Mio. Fr.

Die Ausweitung des Anlagegeschäfts ist jedoch massgeblich auf Konsolidierungseffekte zurückzuführen. Die Bündner hatten Mitte 2018 die Beteiligung am Zürcher Vermögensverwalter Albin Kistler auf 51% ausgebaut. Seither sind seine Geschäftszahlen voll konsolidiert.

Gewinn mit Co-Aktionären teilen

Da die Minderheitsaktionäre von Albin Kistler – mehrheitlich das Management – und der zu 55% kontrollierten Zürcher Privatbank Bellerive Anspruch auf ihren Anteil am Semesterergebnis haben, bleibt den Eigentümern der Graubündner Kantonalbank ein von 98 auf 94 Mio. Fr. verringerter Semesterüberschuss.

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