Unternehmen / Finanz

Bündner KB von Anlagegeschäft gebremst

Analyse | Die Staatsbank hat im ersten Halbjahr trotz höherer Zinseinnahmen weniger verdient. Doch der Ausblick auf das Gesamtjahr stimmt positiv.

Es waren keine schönen Worte, mit denen Daniel Fust, CEO der Graubündner Kantonalbank (GKB), am Donnerstag die Präsentation der Halbjahreszahlen einleitete. Von einer Entvölkerung der Bündner Täler war die Rede, von der Last des Zweitwohnungsgesetzes – und von der Coronakrise, die darüber hinaus wie ein Blitz eingeschlagen habe.

Die fast schon dramatische Tonalität überrascht nicht. Das Umfeld meint es mit der GKB derzeit nicht gut. Wachstum findet die Bank fast nur noch ausserhalb der Kantonsgrenzen. Und mit der hohen Abhängigkeit von Kunden aus den Sektoren Tourismus und Gastronomie wirkt die Coronakrise doppelt schwer. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?