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Glarner KB korrigiert Gewinn nach unten

Die Glarner Kantonalbank hat im ersten Quartal knapp 700'000 Fr. weniger verdient als zuvor ausgewiesen.

(AWP) Die Glarner Kantonalbank (GLKBN 29.6 0%) (GLKB) muss im Nachhinein das bereits veröffentlichte Quartalsergebnis korrigieren. Grund ist eine falsche Bewertung der Finanzanlagen. Der im April publizierte Abschluss für das erste Quartal sei wegen «einer Falschbewertung in den Finanzanlagen» netto um 688’000 Fr. zu hoch ausgefallen, teilte die Bank am Dienstag mit.

Konkret waren die Finanzanlagen um 798’000 Fr. zu hoch ausgewiesen worden. Die tatsächliche Bewertung der Finanzanlagen belief sich per Ende März auf 272,8 Mio. Fr. – anstelle der publizierten 273,6 Mio. Fr.

Die in den Passiven Rechnungsabgrenzungen enthaltenen Steuerabgrenzungen seien im veröffentlichten Ergebnis zudem um 110’000 Fr. zu hoch ausgefallen. Der Steueraufwand betrug somit geringere 780’000 Fr. anstatt der veröffentlichten 890’000 Fr.

Damit reduziert sich der Geschäftserfolg auf 5,8 Mio. Fr. von den zuvor ausgewiesenen 6,6 Mio. Fr. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 5,0 Millionen Franken statt 5,7 Mio. Fr.

Bei der Bank hatten im ersten Quartal die Turbulenzen an den Kapitalmärkten wegen der Coronakrise zu einer Bewertungskorrektur geführt, während das operative Geschäft gewachsen war, wie es im April geheissen hatte.

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