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Glencore fördert mehr Kohle

Für das Gesamtjahr hat der Rohstoffhändler und Bergbaukonzern allerdings seine Produktionsprognosen für Kupfer und Nickel nach unten korrigiert.

(AWP) Der Rohstoffhändler und Bergbaukonzern Glencore (GLEN 240.8 0.96%) hat zum Jahresbeginn 2019 bei den meisten Rohstoffen mehr oder gleich viel wie im Vorjahr gefördert. Nur bei Kupfer und Nickel sanken die Produktionsmengen.

Beim Kupfer ging der Abbau in den ersten drei Monaten um 7% auf 320’700 Tonnen zurück. Überschwemmungen im australischen Queensland, Sicherheits-Produktionsstopps und Ausfälle in Hütten in der Mopani-Mine in Sambia sowie die Erschöpfung und der Verkauf von anderen Minen bremsten die Produktion, wie Glencore am Dienstag in seinem Produktionsbericht mitteilte.

Beim Nickel liessen ungünstige Wetterbedingungen in Kanada und Wartungsarbeiten die Produktion um 10% auf 27’100 Tonnen sinken.

Glencore hatte bei der Präsentation des Jahresergebnis 2018 im Februar eine Beschleunigung der Förderung in Aussicht gestellt, wobei neben Kohle (Kohle 74.1 0%) insbesondere Kupfer, Zink und Nickel als wichtige Ertragsquellen ausgemacht wurden. Für das Gesamtjahr korrigierte Glencore nun seine Produktionsprognosen für Kupfer und Nickel nach unten. Bei beiden erwartet der Konzern neu eher eine Menge nur knapp über dem Vorjahresniveau anstatt deutlich darüber.

Mehr Kohle gefördert

Unverändert dagegen bleibt der erwartete Produktionsanstieg bei der Kohleproduktion. Diese war im ersten Quartal dank Zukäufen und Verbesserungen bei einer früheren Problemmine um 8% auf 33,2 Mio. Tonnen gestiegen.

Die Kobaltproduktion zog um 56% auf 10’900 Tonnen an. Allerdings stammten 3’500 der 3’900 zusätzlich geförderten Tonnen aus der Katanga-Mine, die das gefördert Kobalt im ersten Quartal nicht verkaufen durfte. Grund dafür sind Exportbeschränkungen aufgrund des ausserordentlich hohen Uranium-Anteils im Kobalt. Im April sei Katanga allerdings erlaubt worden, gewisse Mengen in Übereinstimmung mit den erforderlichen Vorgaben zu verkaufen.

Die Zinkproduktion fiel mit 262’300 Tonnen um 8% höher aus als im Vergleichsquartal. Ferrochrom- (402’000 Tonnen) und Ölförderung (11 Mio. Barrels) dagegen bewegten sich auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Die komplette Historie zu Glencore finden Sie hier. »

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