Unternehmen / Rohstoffe

Glencore steht erneut im Visier der Behörden

London ermittelt gegen den Rohstoffkonzern.

Glencore-Chef Ivan Glasenberg schaut nicht auf eine ausserordentlich erfolgreiche Woche zurück. Am Donnerstag bestätigte die britische Antikorruptionsbehörde (SFO), gegen den Zuger Rohstoffkonzern Ermittlungen durchzuführen. Der Verdacht lautet auf Bestechung. Im Fokus stehen neben dem Management auch weitere Angestellte sowie nahestehende Personen, wie die SFO bekanntgab. Weitere Informationen sind nicht erhältlich. Glencore will sich auf Anfrage von FuW zum Fall nicht äussern.

Die Aktien von Glencore, die an der Londoner Börse gelistet sind, reagierten mit einem Verlust von 9% auf die Meldung und setzten damit die Talfahrt fort, die am Dienstag begonnen hatte. Bei einem Investoren-Update hatte Glencore bekanntgegeben, dass sie nächstes Jahr mit einem Förderrückgang bei Kupfer, Kohle und Kobalt rechnet. Man setze auf Qualität vor Quantität, sagte Glasenberg an einer Telefonkonferenz. Auch hier reagierten Anleger negativ. Im Wochenverlauf resultiert ein Kursminus von 11%.

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