Unternehmen / Rohstoffe

Glencore abermals mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert

Die US-Behörde CFTC führt eine Untersuchung gegen den Bergbaukonzern. Aktionäre reagieren mit Verkäufen.

(AWP) Der Bergbaukonzern Glencore (GLEN 240.8 0.96%) mit Sitz im Zug kommt in den USA weiter wegen Korruptionsvorwürfen in Verbindung mit Rohstoffen unter Druck. Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) untersuche, ob Glencore Auflagen oder Regulierungen durch korrupte Praktiken verletzt habe, teilte Glencore am Donnerstag mit.

Die Untersuchungen der US-Behörden befänden sich nach dem Kenntnisstand von Glencore noch in einem «frühen Stadium», heisst es. Dabei dürfte es um dieselben Themen gehen, die bereits im Zentrum einer Untersuchung des US-Justizministeriums stehen. Glencore werde mit der CFTC zusammenarbeiten.

Das US-Justizministerium hatte im vergangenen Sommer die US-Tochter von Glencore vorgeladen und von ihr die Vorlage von Dokumente und anderen Unterlagen verlangt. Diese bezogen sich laut Glencore auf Geschäfte der Gruppe in Nigeria, der Demokratischen Republik Kongo und Venezuela von 2007 bis zum heutigen Datum. Dabei ging es um die Frage, ob Glencore Anti-Korruptions- und Geldwäschegesetze eingehalten hat.

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