Unternehmen / Ausland

Glencore gerät in die Fänge der US-Justiz

Analyse | Das Department of Justice nimmt den Rohstoffkonzern in die Mangel. Die Aktien fallen auf Jahrestief.

Der Brief, datiert auf den 2. Juli, brachte Glencore keine guten Neuigkeiten. Der Absender ist das amerikanische Department of Justice (DoJ), der Inhalt eine unmissverständliche Aufforderung. Die Justizbehörde will Klarheit darüber, ob der  im zugerischen Baar domizilierte schweizerisch-britische Rohstoffhändler Geldwäscherei- und Antikorruptionsgesetze in Nigeria, im Kongo und in Venezuela zwischen 2007 und heute eingehalten hat. Man prüfe die Vorladung und werde zu gegebener Zeit weitere Informationen zur Verfügung stellen, teilte Glencore mit.

Die Anleger reagierten sehr nervös auf  die Bekanntgabe des DoJ. Am Dienstag brachen die Glencore-Aktien vorübergehend fast 12% ein, bevor sie sich im Handelsverlauf auf –7,5% erholten. Das entspricht einem Verlust an Börsenwert von fast 4 Mrd. £. Seit Anfang Jahr haben die Valoren gegen 11% eingebüsst.

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