Unternehmen / Finanz

GLKB treibt ihr Digitalgeschäft voran

Analyse | Die umtriebige Glarner Kantonalbank hat im ersten Semester zahlreiche Projekte lanciert. Das schafft Potenzial für eine weitere Diversifizierung.

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat im ersten Halbjahr ein nahezu stabiles Ergebnis erzielt. Der Geschäftserfolg stieg um 0,5% auf 15,4 Mio. Fr. Unter dem Strich resultierte für den Berichtszeitraum ein leicht um 1,1% tieferer Reingewinn von 13,1 Mio. Fr.

Der Grund dafür ist vor allem in der regen Investitionstätigkeit zu suchen, die den Geschäftsaufwand ansteigen liess. Während dieser Posten im Vorjahreszeitraum aufgrund der Pandemie tiefer als normalerweise ausgefallen ist, hat die umtriebige Staatsbank in diesem Jahr doch einige neue Initiativen und Produkte lanciert. Dazu gehört beispielsweise gemeinsam mit dem Derivatespezialisten Leonteq ein Produkt für die digitale Vorsorge oder ein digitales Freizügigkeitskonto.

Zugewinne im Zinsgeschäft

Trotz ihrer Anstrengungen zur Diversifizierung – der bilanzneutrale Ertrag soll jährlich um mindestens 5% wachen – ist die GLKB nach wie vor stark vom Zinsgeschäft abhängig. Mehr als drei Viertel des Ertrags entfallen darauf. Im Berichtszeitraum ist dieses insbesondere dank der höheren Freigrenze der SNB und Rückstellungen, welche die Staatsbank aufgelöst hat, um 12% auf 36,2 Mio. Fr. gewachsen.

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