Unternehmen / Finanz

GLKB mit weniger Gewinn

Die Kantonalbank kann 2021 zwar einen deutlich höheren Betriebsertrag erwirtschaften, schliesst das Jahr aber mit weniger Gewinn ab als erwartet.

(AWP) Obwohl die Glarner Kantonalbank (GLKB) im zurückliegenden Geschäftsjahr einen deutlich höheren Betriebsertrag erwirtschaftet hat, ist der Gewinn leicht gesunken. Die Dividende soll stabil bleiben.

Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung sank um 4,0% auf 29,2 Mio. Fr., wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Unter dem Strich resultiert für die GLKB ein Reingewinn von 24,5 Mio. Fr. Dies sind 5,7% weniger als im Vorjahreszeitraum.

Der Verwaltungsrat beantragt eine unveränderte Dividende von 1,10 Fr. pro Aktie.

Zinsgeschäft wächst

Insgesamt steigerte die Bank den Betriebsertrag auf 90,7 Mio. Fr., was einem Zuwachs von 8,8% entspricht. Trotz der Tiefzinsumfelds konnte die GLKB den Nettoerfolg im wichtigen Zinsgeschäft um 10,1% auf 69,8 Mio. Fr. deutlich steigern.

Auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft wuchs mit einem Plus von 12,4% deutlich. Hauptgrund hierfür war vor allem das starke Anlagegeschäft, das neu lancierte Freizügigkeitsangebot freeMe wie auch der Ausbau des B2B-Geschäfts. Das Handelsgeschäft schliesslich legte um 4,9% zu.

Geschäftsaufwand steigt deutlich an

Der Geschäftsaufwand stieg überproportional um 13,7% auf 55,4 Mio. Fr. an. Bedingt durch einen geplanten Stellenaufbau stieg der Personalaufwand um 13,4% auf 35,2 Mio. Fr. Das Sachaufwand nahm aufgrund der höheren Abgeltung der Staatsgarantie um 14,1% auf 20,2 Mio. Fr. zu.

Im Hypothekargeschäft, wo die Bank mit ihrem «Hypomat» zu den Vorreitern bei den Online-Hypotheken zählt, legte die GLKB weiter zu. Die Hypothekarforderungen stiegen um 4,9% auf 5,3 Mrd. Fr.

Einen konkreten Ausblick für das laufende Geschäftsjahr macht die Bankführung in der Mitteilung nicht.

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