Die USA trotzen dem Abschwung, Europa bleibt schwach, China zeigt Erholungstendenzen – so lässt sich der Zustand der Weltwirtschaft anhand der Einkaufsmanagerumfragen der Industrie zusammenfassen. Die regionalen Unterschiede haben zur Folge, dass sich in der Gesamtschau gegenüber dem Vormonat nichts verändert hat. Der nach Wirtschaftsleistung gewichtete globale Industrie-Einkaufsmanagerindex (Purchasing Managers Index, PMI) notiert im März unverändert auf 50,6 Punkten.

Am höchsten liegt der PMI in den USA. Der Manufacturing-Index des Institute for Supply Management (ISM) ist von 54,2 auf 55,3 gestiegen und signalisiert weiterhin kräftiges Wachstum. Wermutstropfen ist die Tatsache, dass der alternative PMI von IHS Markit im gleichen Zeitraum auf 52,4 gesunken ist. Die beiden Industrie-Barometer basieren auf verschiedenen Umfrage-Sets und unterscheiden sich auch in der Gewichtung der Subindizes. Trotz der Differenz liegen beide PMI deutlich über der Wachstumsgrenze von 50.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.