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Der Herbst ist die Zeit der Ernte – zumindest in den Weinbergen der nördlichen Hemisphäre. Rebberge finden sich heute jedoch in fast allen Regionen der klimatisch gemässigten Zonen. Allerdings sorgen nur drei Länder für rund die Hälfte der weltweiten Weinproduktion von 268,8 Mio. Hektoliter (2016). Es sind die drei traditionellen Weinregionen Italien, Frankreich und Spanien – in dieser Reihenfolge. Gleich dahinter folgen die ersten Länder der – im Önologen-Jargon – neuen Welt: die USA und Australien. Mit China ist auch Asien in den Top Ten vertreten. Auf diese entfallen 83% weltweiten Produktion. Die Schweiz ist in Sachen Weinproduktion international ein Winzling – obwohl in allen Kantonen Reben gezogen werden. Mit gut 1 Mio. Hektoliter trug die Schweiz 2016 nur 0,4% zur globalen Weinproduktion bei. Im laufenden Jahr dürfte die Produktion sogar noch geringer ausfallen, dafür hat der Frost im Frühjahr gesorgt. Immerhin: Davon ist nicht nur die Schweiz betroffen. Gemäss Schätzungen der Organisation Internationale de la Vigne et du Vin ist die globale Produktion 2017 rund 8% gesunken. Dabei erlitten die grössten Produzenten die happigsten, wetterbedingten, Einbussen – in Italien wird ein Minus von 23% erwartet. Ein Trost bleibt: Zumindest in den Schweizer Weinbergen ist die Qualität der geernteten Trauben gut bis sehr gut – dem goldenen Oktober sei’s gedankt.