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Globus gibt Oviesse auf

Die Globus-Gruppe – sie gehört zum Migros-Konzern – gibt per Ende Jahr die Kleiderkette Oviesse auf. Ob die 30 Standorte an Dritte abgegeben oder in einer anderen Form weitergeführt werden, ist noch offen. Im Gespräch ist gemäss Globus-Chef Thomas Kern eine Art Billigwarenhaus. Ende März hatte Kern der als Franchise der italienischen Coin-Gruppe betriebenen Kette eine Frist bis Ende Jahr gesetzt, um die Wende zu schaffen. Nach vier Monaten war nun absehbar, dass dieses Ziel nicht mehr erreicht werden kann. Der Aufbau der Oviesse-Kette, der Globus einen deutlich zweistelligen Millionenverlust beschert hat, war der Aufgabe der Warenhauskette ABM gefolgt. Sollte sich Globus dafür entscheiden, an den Standorten eigene Läden zu betreiben, steht die Idee eines Warenhauses unter neuem Namen im Vordergrund, das Hartwaren und Textilien im unteren Preissegment anbietet. Coin wird mit einem gemäss Kern geringen Betrag für die frühzeitige Beendigung der Zusammenarbeit entschädigt.

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