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Glyphosat-Endspurt macht Bayer attraktiv

Der Pharma- und Agrokonzern steckt in der Endphase des Glyphosatprozesses.

Ende  Juni war das Aufatmen der ­Bayer-Aktionäre gross. Damals verkündete der deutsche Traditionskonzern einen Vergleich zum Glyphosat-Herbizid Roundup. Demnach sollte den knapp 95 000 Klägern eine Summe von bis zu 9,6 Mrd. $ zukommen. Für weitere rund 30 000 absehbare oder noch zu erwartende ­Klagen sollten 1,25 Mrd. $ bereit­gestellt werden – in beiden Fällen ohne Schuldeingeständnis von Bayer.

Auf diesen Modus hatte sich Bayer aussergerichtlich mit den Klägeranwälten geeinigt. Die Aktien von Bayer reagierten positiv. Nachdem sie in Erwartung einer baldigen Vergleichsankündigung schon in den Wochen zuvor stetig leicht gestiegen waren, sprangen sie am Tag der Bekanntgabe fast 6% in die Höhe auf 73 €.

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