Märkte / Rohstoffe

Gold hat in zinslosen Zeiten seinen Sinn

Angesichts der Coronapandemie bleibt der Goldpreis gestützt. Neben der Unsicherheit treiben besonders die niedrigen Zinsen und die Geldpolitik.

Der Goldpreis macht Anlegern viel Freude: Im April erreichte die Notierung ein Siebenjahreshoch. Und Gold zeigt sich sehr stabil: Seit etwa einem Monat hält sich der Preis in einem engen Band zwischen 1670 und 1730 $ je Unze. Momentan notiert er mit 1700 $ ganze 30% über dem Stand vor zwölf Monaten. Und viele Analysten sind überzeugt, dass Gold dank des unsicheren Umfelds sich als Anlage weiter auszahlt.

Für manche Marktbeobachter ist das Edelmetall aber zumindest relativ zu teuer – etwa wenn man den Preis im Verhältnis zu Silber betrachtet. Würde Gold wie im historischen Durchschnitt 65-mal mehr kosten, läge der Silberpreis bei über 26 $ pro Unze, statt wie momentan bei 15.50 $. Doch gegen eine Aufhol­bewegung des Silberpreises spricht die Abhängigkeit von der Industrienachfrage.

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