Märkte / Rohstoffe

Gold ist stark gefragt – nur nicht an den Börsen

Bei Zentralbankreserven, Münzen und Schmuck boomt die Goldnachfrage. Sonst hätten die steigenden Zinsen dem Goldpreis mehr Schaden zugefügt.

Der Goldpreis zeigt seit Monaten keine klare Richtung – er pendelt in einer engen Bandbreite um 1800 $ je Unze. Seit Anfang 2021 ergibt sich nach dem Auf und Ab ein Kursverlust von 5%. In den Jahren zuvor waren Goldanleger vom Erfolg verwöhnt: 2019 hat der Unzenpreis 18% zugelegt, 2020 etwa 25%.
Die Realrenditen – also die Verzinsung sicherer Anleihen nach Abzug der Inflation – ist einer der bedeutendsten Treiber für die Goldnachfrage der Investoren. Je höher sie sind, desto unattraktiver wird das renditefreie Gold als Anlageform. Gemessen an den zehnjährigen inflationsgeschützten US-Staatsanleihen ist die Realrendite 2021 zeitweise auf ein neues Rekordtief gefallen.

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