Märkte / Rohstoffe

Goldflaute: Fonds sind schuld

Investoren haben im dritten Quartal via ETF Gold verkauft. Das können die regen Käufe der Industrie und die Nachfrage nach Barren und Münzen nicht ausgleichen.

Trotz niedriger Realzinsen und der Furcht vor Inflation macht der Goldpreis keine grossen Sprünge mehr. Mit rund 1800 $/Unze liegt er 5% unter dem Niveau von Anfang Jahr. Ausschlaggebend dafür ist das mangelnde Interesse der Finanzinvestoren.

Sie haben zwischen Juli und September Anteile an Gold-ETF veräussert und so Gold verkauft. Barren und Münzen sind jedoch nach wie vor beliebt, und auch die Nachfrage der Schmuckindustrie hat sich von der Pandemie erholt. Das geht aus dem Quartalsbericht des World Gold Council hervor, der Lobby-Organisation der Goldindustrie.

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