Unternehmen / Ausland

Goldman Sachs und Morgan Stanley mit Gewinnsprung

Die US-Banken erzielen im dritten Quartal ein erfreuliches Ergebnis. Derweil fallen die Zahlen bei BlackRock schlecht aus.

(Reuters) Die Erfolgsserie der grossen Wallstreet-Banken hält an. Nachdem zuletzt bereits zahlreiche US-Institute glänzen konnten, standen ihnen am Dienstag Goldman Sachs und Morgan Stanley mit ihren Quartalsergebnissen in nichts nach. Allerdings litten alle US-Institute unter dem vergleichsweise schwachen Handel an den globalen Anleihemärkten im Sommer. In den vergangenen Tagen hatten bereits JPMorgan, Wells Fargo, die Bank of America und die Citigroup die Latte hoch gelegt.

Goldman Sachs fuhr im letzten Quartal unter der Ägide von Ex-Vorstandschef Lloyd Blankfein ein Nettoergebnis von 2,52 Mrd. $ ein und steigerte damit den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um knapp 20%. Entsprechend zufrieden äusserte sich Blankfeins seit Monatsbeginn amtierender Nachfolger David Salomon. Der Hobby-DJ und langjährige Goldman-Manager sprach in einer Mitteilung des Instituts von «soliden Ergebnissen». Goldman profitierte wie die anderen Wall-Street-Institute von der Anfang des Jahres in Kraft getretenen Steuerreform in den USA, seiner starken Stellung im globalen Investmentbanking und steigenden Zinsen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?