Märkte / Rohstoffe

Goldnachfrage der Schmuckindustrie bricht ein

Investoren setzen weiterhin auf das Edelmetall, doch die Schmuckkäufe bleiben aus.

Die Goldnachfrage ist so tief wie ­zuletzt vor elf Jahren. Im dritten Quartal wechselten 892 Tonnen Gold den Besitzer, das sind 19% weniger als in der Vorjahresperiode, wie die Erhebung des World Gold Council (WGC) zeigt, einer Organisation von Goldminenbetreibern. Der Einbruch ist fast vollständig auf die schwache Schmucknachfrage zurückzuführen.

Die Kombination aus rekordhohen Goldpreisen und globaler Pandemie hat dazu geführt, dass weniger Schmuck gekauft wurde. In Indien brach die Nachfrage um die Hälfte ein, in China um 25%. Es sind die beiden wich­tigsten Märkte für den Handel mit phy­sischem Gold, Produkte aus dem Edel­metall sind ein beliebtes Geschenk bei Hochzeiten und traditionellen Festen. Wegen der Pandemie wurden viele solcher Feierlichkeiten abgesagt oder verschoben. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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