Märkte / Rohstoffe

Selbst der Goldpreis schwächelt

Nach dem Einbruch der vergangenen Woche fällt der Wert des Edelmetalls weiter. Dem Ruf als sicherer Hafen wird es gegenwärtig nicht gerecht.

Nach dem deutlichen Fall der Vorwoche – der stärkste Wochenverlust seit 2011 – ist der Goldpreis am Montagmittag unter 1500 $ pro Feinunze gesunken. Obwohl sich das Edelmetall deutlich solider hält als andere Vermögenswerte, legt es gegenwärtig nicht die Resistenz an den Tag, die sich Anleger von ihm erhoffen.

Die Preisentwicklung von Gold wird gegenwärtig von zwei Treibern bestimmt: Auf der einen Seite sehen Anleger es – trotz allem – weiterhin als sicheren Hafen, der in turbulenten Zeiten eine gewisse Stabilität bieten soll. Auf der anderen Seite scheinen die aktuellen Marktverwerfungen viele Investoren dazu zu zwingen, Goldbestände zu veräussern, um Verluste in anderen Vermögensklassen auszugleichen respektive den Margin Calls nachzukommen. Das ist die durch die Kursverluste ausgelöste Pflicht zum Nachschiessen von Kapital, etwa in Terminmärkten oder bei mit auf Kredit finanzierten Investitionen.

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