Märkte / Rohstoffe

Anleger im Goldfieber

Während Investoren in unsicheren Zeiten zum Edelmetall greifen, wird es für Konsumenten in den Endmärkten immer unerschwinglicher.

Die Coronapandemie macht auch vor dem Goldmarkt nicht halt. Im Gegenteil, sie treibt die Entwicklung der vergangenen Monate auf die Spitze: Investoren setzen vermehrt auf das Edelmetall, während die bereits davor schwächelnde Schmucknachfrage weiter einbricht. Das zeigen die neusten Zahlen des World Gold Council (WGC), einer Lobby-Organisation. Während die Gesamtnachfrage im ersten Quartal mit 1084 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr nur minim wächst (+1%), sind die darin enthaltenen Umschichtungen massiv.

«Der Goldmarkt wird primär durch den Dollarkurs sowie die Realzinsen beeinflusst», sagt Joni Teves, Edelmetallanalystin bei der UBS. «Mit den Zinsen im Negativbereich und einem unsicheren makroökonomischen Umfeld treibt das die An­leger in die Gold-ETF.» Diese Faktoren lassen auch den Goldkurs klettern. Die kostet mit über 1700 $ beinahe fast so viel wie in der Goldrally im Jahr 2012. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Jürg Lais-Hilpert 03.05.2020 - 22:20

Bin auch Goldbesitzer seit langem