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Google legt Milliarden für Fitbit auf den Tisch

Mit diesem Deal kann die Google-Mutter Alphabet wieder in den hart umkämpften Markt für Smartwatches sowie Gesundheits- und Fitness-Tracker einsteigen.

(Reuters) Die Google-Mutter Alphabet (GOOGL 1433.52 1.08%) steigt mit einer Milliardenübernahme ins Geschäft mit Fitness-Armbändern ein. Der US-Konzern machte am Freitag ein 2,1 Mrd. $ schweres Angebot für Fitbit (FIT 6.34 -2.61%). Google erhofft sich dadurch, von den Konkurrenten Apple (AAPL 317.94 -0.1%) und Samsung (SMSN 1026 0.49%) Anteile in den boomenden Markt für Fitness-Technikprodukten abjagen zu können. Während Google bei Smartphones mit dem marktführenden Betriebssystem Android und eigenen Geräten inzwischen zu den beiden Technologieriesen aufgeschlossen hat, fehlen dem Konzern noch tragbare Geräte wie eine Uhr.

Je Aktie bot Google den Fitbit-Anteilseignern 7.35 $. Das entspricht einem Aufschlag von 19% auf den Aktien-Schlusskurs von Donnerstag. Reuters hatte bereits Anfang der Woche über ein Interesse von Alphabet an dem Hersteller von Fitness-Uhren berichtet. Die Fitbit-Aktien legten seither um mehr als 40% zu.

Fitbit hat 28 Mio. aktive Nutzer auf seiner Plattform und sitzt auf einem riesigen Schatz an Gesundheitsdaten, die von den Fitness-Armbändern gesammelt werden. Diese sollten nicht für Google-Anzeigen verwendet werden, erklärte Fitbit. Google will Fitbit-Nutzern die Möglichkeit einräumen, Daten zu überprüfen oder zu löschen. Der US-Konzern gerät immer wieder wegen Datenschutz-Problemen in die Schlagzeilen.