Unternehmen / Finanz

Gottstein knöpft sich Asset Management vor

Der CEO von Credit Suisse fährt mit dem Umbau fort und könnte die institutionelle Vermögensverwaltung mit einem Wettbewerber fusionieren.

Thomas Gottstein macht weiter mit der Restrukturierung seiner Grossbank. Nachdem er unter anderem wieder eine einheitliche Investmentbank schaffen und jede vierte Filiale in der Schweiz schliessen will, knöpft sich der Credit-Suisse-Chef als Nächstes das Asset Management (AM) vor. Gottstein sagte am FuW-Forum «Vision Bank» am Mittwoch, man werde sich «in den nächsten zwölf Monaten genau anschauen» wie man in der institutionellen Vermögensverwaltung «auf ein neues Level» komme.

Das AM ist neben dem Private Banking die weit kleinere der zwei Abteilungen in der Vermögensverwaltungsdivision namens International Wealth Management. Geleitet wird Letztere von Philipp Wehle, Nachfolger des heutigen UBS-Vermögensverwaltungschefs Iqbal Khan. Leiter des AM innerhalb der Division ist Eric Varvel, der zugleich Präsident und CEO der US-Einheit von CS ist. Gottstein lobte Varvel und sein Team am FuW-Forum für die erfolgreiche Arbeit in der Verwaltung der Vermögen von institutionellen Kunden wie Versicherungen, Pensionskassen, Staatsfonds, Stiftungen und Unternehmen weltweit. Tatsächlich stiegen in den vergangenen fünf Jahren im CS-AM Ertrag und Gewinn laufend. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?