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Athen: Euro-Partner stellen Gespräche bis Sonntag ein

Griechenlands Geldgeber wollen vor dem Referendum keine Verhandlungen über ein neues Hilfsprogramm führen. Einzig die Notgelder der EZB halten die griechischen Banken noch über Wasser.

(Reuters) Die Euro-Partner wollen erst nach dem Referendum am Sonntag weitere Gespräche mit Griechenland führen. Wie die Bundesregierung lehnte auch die Eurogruppe unter ihrem Vorsitzenden Jeroen Dijsselbloem Verhandlungen bis dahin ab. «Es wird in den kommenden Tagen keine weiteren Gespräche geben, nicht in der Eurogruppe und auch nicht zwischen der griechischen Seite und den Institutionen über Vorschläge oder finanzielle Vereinbarungen», sagte Dijsselbloem am Mittwochabend nach einer Telefonkonferenz der Euro-Finanzminister.

Als Grund nannte er die politische Situation, ausgelöst durch die griechische Ablehnung der Reformvorschläge der Institutionen von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB), das Ansetzen des Referendums und die Empfehlung der Athener Regierung, mit «Nein» zu stimmen. Die jüngsten Reformvorschläge der griechischen Seite habe man zur Kenntnis genommen, sagte Dijsselbloem knapp.

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