Märkte / Makro

Griechenland lenkt nicht ein

Vor dem IWF-Frühjahrstreffen fordert Finanzminister Varoufakis ein Investitionsprogramm. Die Liquiditätsreserven des Staats reichen nur noch wenige Wochen.

Die Zeit für Griechenland wird immer knapper. Zweijährige Zinspapiere des hoffnungslos überschuldeten Kleinstaats wurden deutlich höher verzinst, nachdem die «Financial Times» berichtet hatte, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) die Bitte um eine Fristenverlängerung abgelehnt hatte.  Die Rendite schoss 2,6 Prozentpunkte auf 26,3% hoch. An der Frühjahrstagung des IWF in Washington am Freitag und Samstag nehmen alle Protagonisten des Schuldenstreits teil. Die Hoffnung ruht auf einer inoffiziellen Einigung in letzter Minute. Allerdings deuten die jüngsten Stellungnahmen dagegen. Ein Sprecher in Brüssel teilte vorab mit, es sei kein Treffen vorgesehen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Pierre Zinggeler 17.04.2015 - 15:06

Die Griechen sind Weltmeister im “Fordern”. Z.B. jetzt ein Investitionsprogramm? Leider sind sie im “Liefern” das pure Gegenteil. Die Regierung kann und will nicht mehr. Es ist abzusehen, dass das Theater endlich ein Ende hat. Höchste Zeit!