Märkte / Makro

Banken und Börse in Griechenland bleiben geschlossen

Griechenland lässt die Banken für eine Woche geschlossen und verhängt Kapitalverkehrskontrollen. Am Dienstag läuft das Hilfsprogramm aus. Das Referendum soll dennoch am 5. Juli durchgeführt werden.

(Reuters)  Nach dem Scheitern der Hellas-Schuldengespräche wächst die Sorge vor einem unmittelbar bevorstehenden Ansturm auf griechische Banken und Kurseinbrüchen an den Finanzmärkten.

Die griechische Regierung bestätigt, die Banken des Landes bis zum 6. Juli geschlossen zu halten. Geldautomaten könnten am heutigen Montag bis zum späten Nachmittag nicht genutzt werden, sagte ein Regierungsvertreter nach einer Kabinettssitzung, auf der die Notfall-Massnahmen abgesegnet wurden. Kunden könnten danach 60 € pro Tag abheben. Online-Überweisungen innerhalb Griechenlands seien weiterhin erlaubt, nicht aber ins Ausland.

Mit den Massnahmen soll verhindert werden, dass die Banken zusammenbrechen, weil angesichts der drohenden Staatspleite zu viele Kunden gleichzeitig ihre Konten räumen. Insidern zufolge können Ausländer in Griechenland auch höhere Beträge abheben. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?