Märkte / Makro

Griechenlands konsequenter Weg aus der Krise

Ein halbes Jahr nach dem Ende des EU-Hilfskredits beurteilt die Ratingagentur Standard & Poor’s die wirtschaftlichen Perspektiven überraschend zuversichtlich.

Die Ratingagenturen beurteilen Griechenland wieder wohlwollender. Standard & Poor’s spricht von «einem der ­vorteilhaftesten Schuldenprofile aller von uns analysierten Staaten». Die Agentur hat am Samstag ihr Rating B+ mit einem positiven Ausblick versehen, um zu zeigen, dass die Chancen gut stehen für eine Heraufstufung innerhalb der nächsten zwölf Monate. Konkurrent Fitch hatte bereits im August gehandelt, als das Hilfsprogramm der EU endete, und Griechenlands Bonitätsnote auf BB– heraufgesetzt.

S&P erwartet, dass Griechenlands Wirtschaft in den nächsten  drei Jahren schneller wächst als Euroland. Die Agentur prognostiziert jährliche Steigerungen des BIP von 2,4%. Damit ist sie zuversichtlicher als der Internationale Währungsfonds (IWF). Dessen Ökonomen erwarten zwar ebenfalls 2,4% im laufenden Jahr. Danach werde sich der Aufschwung indes rasch und deutlich verlangsamen.

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Leser-Kommentare

Willy Huber 23.01.2019 - 15:23
Warum hat es eigentlich weitgehendst nur US-Firmen als Ratingagenturen? Mir würde es besser gefallen, wenn zB. auch die Schweiz, Deutschland, etc. gute Ratingagenturen hätten, auf die man sich vermutlich viel mehr verlassen kann als die US-Agenturen, die ja letztlich durch ihre AAA+ etc. Vergaben für absolut minderwertige Hypotheken in den USA für das weltweite Finanzdebakel im 2007/8 verantwortlich gewesen sind,… Weiterlesen »