Unternehmen / Industrie

Wechsel in VR und Aktionariat von SGS

Analyse | Der Warenprüfkonzern erwacht in verändertem Umfeld. Die Familie von Finck verkauft den Grossteil ihrer Beteiligung.

Der weitgehende Rückzug der Familie von Finck aus dem Aktionariat des Warenprüfkonzerns SGS wird an der Strategie des Unternehmens nichts ändern, wie ein Firmensprecher bestätigte. Die Grossaktionärin verkaufte, auch für den Verwaltungsrat überraschend, insgesamt 960 000 SGS-Aktien oder 12,7% des Kapitals. Das mit einem deutlichen Abschlag zum Kurs, was den Aktien am Dienstag zusetzte. Veränderungen zeichnen sich im Verwaltungsrat ab.

Dort vertraten bisher die Brüder August François und Luitpold von Finck die Interessen der Familie. Offiziell ist ihr Rücktritt aus dem SGS-Aufsichtsgremium noch nicht bekannt, doch dürften sie auf eine erneute Kandidatur an der Generalversammlung vom 24. März verzichten. Der SGS-Verwaltungsrat bildete bisher die Aktionärsstruktur recht genau ab. Die beiden Grossaktionäre, neben der Familie von Finck die Beteiligungsgesellschaft GBL, stellten jeweils zwei Vertreter im zehnköpfigen Gremium.

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