Unternehmen / Gesundheit

Unschöne Begleittöne zur Kapitalerhöhung von Zur Rose

Ein Fehler der Hausbank des Ankeraktionärs KWE hat unerwünschte Folgen. Der Reputationsschaden strahlt auf den Versandapotheker ab.

Die Geschichte rund um die jüngste Kapitalerhöhung des Versandapothekers Zur Rose ist um ein ungewöhnliches Kapitel reicher. Nunmehr ist klar, warum vergangene Woche bloss etwa 35% der Bezugsrechte von bisherigen Aktionären ausgeübt wurden: Ausgerechnet der Ankeraktionär, die Beteiligungsgesellschaft KWE der Familie Frey, blieb aussen vor, obschon sie zuvor ihr Mittun bekräftigt hatte. Ihre Hausbank, gemäss Information von «Finanz und Wirtschaft» Credit Suisse, hatte vergessen, den Auftrag zur Ausübung der Bezugsrechte an die mit der Kapitalerhöhung beauftragten Banken zu senden – mit unerwünschten Folgen.

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Leser-Kommentare

Peter W. Ulli 04.12.2018 - 20:02
Die Hausbank der KWE (CS?) hat ja nicht nur der KWE einen Schaden verursacht, sondern jedem andern Altaktionär ebenfalls. Gerade in so einem Fall sollten Sammelklagen möglich sein. Der einzige Gewinner hier ist die Hausbank die im Vergleich mit KWE (ganz egal wie der aussieht) viel Geld gespart hat. Alle anderen Aktionäre sind wieder einmal am verlierenden Ende. Für was… Weiterlesen »