Unternehmen / Konsum

Groupe Minoteries steigert Umsatz und Gewinn

Die Mühlenbetreiberin verdient 2020 trotz weltweiter Pandemie mehr als in den Jahren zuvor. Grund dafür ist die breit gefächerte Kundenstruktur.

(AWP) Die Mühlenbetreiberin Groupe Minoteries (GMI 370.00 -2.63%) hat im Geschäftsjahr 2020 mehr umgesetzt und verdient. Der Umsatz stieg 4,2% auf 143,7 Mio. Fr., wie das Unternehmen am Donnerstagabend bekanntgab. Damit wurde eine jahrelange Talfahrt beendet.

Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg 35% auf 6,9 Mio. Fr.; die entsprechende Marge auf 4,8% von zuvor 3,7%. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 6,0 Mio. Fr., nachdem das Unternehmen vor zwölf Monaten noch 5,6 Mio. eingefahren hatte. Die Dividende soll um 1 auf 9 Fr. je Aktie erhöht werden.

Die breite und gut ausgeglichene Kundenstruktur ohne eindeutige Schwerpunkte habe es dem Unternehmen während der Pandemie erlaubt, ein organisches Wachstum zu generieren, erklärte Groupe Minoteries. Zudem hätten sich die Synergien aus Akquisitionen – nach einer Verzögerung – nun deutlich bemerkbar gemacht. Damit erklärte sich die Verbesserung der wesentlichsten Kennzahlen.

Mit Blick auf die Zukunft rechnet die Gruppe – trotz des temporären «Corona-Booms» im Bereich der Kleinpackungen während knapp drei Monaten – mit einem anhaltend kompetitiven Umfeld und mit Margendruck. Dieser könne nur mit einer weiteren Marktkonzentration begegnet werden. In der Schweiz deckten die sieben grössten Mühlen 90% des Markvolumens ab.

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