Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier US-Wahlen 2020
Märkte / Makro

Grover Cleveland: Der 22. und der 24. Präsident in einem

Grover Cleveland wurde 1888 nach einer Amtszeit abgewählt, doch vier Jahre später ein zweites Mal gewählt, der einzige Comeback-Präsident – bisher. 

«Déjà vu»: Napoleon soll diesen Begriff geprägt haben, als er 1806 vor Jena das preussische Heer erblickte, einmal mehr. Kaum hat Donald Trump die Wiederwahl verloren, spekulieren amerikanische Medien darüber, ob er schon ein Déjà vu für 2024 vorbereitet. Wenn nicht der grollende angehende Ex-Präsident selbst, der fortan kaum das Licht der Öffentlichkeit meiden und weise schweigen wird, dann jemand aus seiner Sippschaft: als Präsidentschaftskandidat.

Für Trump haben sich ca. 71 Mio. Wahlberechtigte ausgesprochen – ein Rekord, wären da nicht Joe Bidens noch eindrücklichere rund 75,5 Mio. Stimmen. Auf weite Teile der Republikanischen Partei dürfte Trumps Einfluss fortdauern. Trump, der bis dato keine Anstalten macht, seinem Gegner galant zu gratulieren, wird weiterhin «zwitschern» – vielleicht gar mit Comeback-Absichten? Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?