Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Nachhaltig investieren
Unternehmen / Konsum

Grüne Mode und ihre Schattenseiten

Nachhaltige Kleider sind vielerorts ein Etikettenschwindel. Beim Investieren in vorbildliche Textilunternehmen drängen sich kleine Namen auf.

Selten wird die Globalisierung so deutlich wie bei der Textilproduktion. Zum Beispiel ein T-Shirt, das in einem Schweizer Verkaufsregal liegt: Die Baumwolle wird in Indien, China, den USA oder einem afrikanischen Land geerntet. Der Rohstoff wird dann zu Garn versponnen, wozu er den Kontinent wechselt, etwa in die Türkei, wobei der Prozess ­häufig auf Schweizer Maschinen stattfindet.

Der nächste Verarbeitungsschritt, vom Garn zum fertigen gefärbten Stoff, findet in Taiwan oder auf den Philippinen statt. Für die Stoffballen geht die Reise dann in eine Näherei nach China, Indien oder Ungarn, wo das T-Shirt geschneidert wird, bevor es zum Verkauf in die Schweiz transportiert wird. Auf dem Weg von der Baumwollpflanze zum Kunden werden somit Tausende ­Kilometer zurückgelegt.

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