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Märkte / Immobilien

Grundstück­gewinnsteuer beim Hausverkauf

Die Besitzdauer beeinflusst die Höhe des Steuerbetrags. Eigenheimbesitzer können die Steuer in bestimmten Fällen aufschieben.

Wird eine Liegenschaft verkauft, entsteht auf einem allfälligen Gewinn eine Steuerpflicht. Die Höhe dieser Grundstückgewinnsteuer variiert beträchtlich. Unter gewissen Bedingungen kann sie aufgeschoben werden, was für die Wahl des Verkaufszeitpunkts ein Argument sein kann.

Wie hoch die Grundstückgewinnsteuer ausfällt, hängt von drei Kriterien ab. Massgebend sind die Haltedauer und die Höhe des erzielten Gewinns. Dazu kommen Unterschiede zwischen den Kantonen. Grundsätzlich gilt, je länger der Verkäufer das Haus besitzt, desto geringer ist der Prozentsatz, zu dem der Gewinn besteuert wird.

Dazu ein Beispiel für den Kanton Zürich: Auf einem Grundstückgewinn von 100 000 Fr. fallen 29 400 Fr. Steuer an. Der Betrag sinkt bei fünf Jahren Besitz um 5% auf 27 930 Fr. Nach zwanzig Jahren Haltedauer ist die grösste Rabattstufe erreicht. Die Steuerbelastung beträgt dann noch 14 700 Fr. Ist ein hoher Gewinn zu erwarten, kann es sich somit lohnen, den Verkauf um ein paar Jahre hinauszuzögern.

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