Märkte / Makro

Güterhandel hat Pandemie überwunden

Die Coronakrise bedeutet nicht das Ende der Globalisierung. Der Welthandel hat sich schneller erholt als erwartet. Südkoreas Exporte sind auf Vorkrisenniveau.

Eine heftige zweite Covid-19-Welle, regionale Lockdowns sowie ein politisches Gezerre um weitere Fiskalhilfen in den USA. Es ist zurzeit vieles in der Schwebe, was die Fortsetzung der Konjunkturerholung nach der schärfsten Rezession der Nachkriegszeit anbelangt. Entsprechend nervös wirken auch die Finanzmärkte, wie die Kapriolen der vergangenen Tage gezeigt haben.

Doch ein Bereich gibt Anlass zur Hoffnung: der Welthandel. Während kaum mehr gereist und geflogen wird, findet der Güterumschlag nach der Coronaschockstarre schneller als erwartet auf die Beine. Statt eines U-förmigen Verlaufs deute sich eine Erholung in V-Form an, folgerten die Ökonomen des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) bereits vor drei Wochen, als die Junizahlen des World Trade Monitor publiziert wurden. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?