Unternehmen / Energie

Frischer Wind für Gurit

Analyse | Der Kunststoffverarbeiter baut das Windenergie-Geschäft mit einer Akquisition aus.

Das kommt unerwartet: Gurit übernimmt für umgerechnet knapp 80 Mio. Fr. die dänische JSB Group mit einem Umsatz von 120 Mio. Fr. Überraschend ist sowohl die Grössenordnung wie auch der Umstand, dass Gurit das Gewicht im unberechenbaren Windenergiegeschäft um die Hälfte ausdehnt.

Seit Rudolf Hadorn den CEO-Posten 2007 übernommen hat, sind grössere Akquisitionen ausgeblieben. Auch im bisherigen Mittelfristplan waren sie nicht vorgesehen: Bis Ende 2020 peilte der Kunststoffverarbeiter einen Umsatz von 500 Mio. Fr. an, etwa 140 Mio. Fr. mehr als 2017. Davon sollten 50 Mio. aus kleineren Akquisitionen stammen. Es seien also «keine grossen Würfe» zu erwarten, meinte Hadorn in einem Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» im vergangenen Dezember. Nun aber doch: Mit JSB wird Gurit immerhin ein Drittel grösser.

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