Unternehmen / Industrie

Gurit hofft auf mehr Rückenwind

Analyse | Indien investiert bald wieder in Alternativenergie. Doch der Ausblick des Industriezulieferers ist verhalten.

Zum dritten Mal in Folge ist es Gurit 2017 gelungen, eine prozentual zweistellige Betriebsgewinnmarge zu erreichen. Allerdings entwickelten sich die Ertragszahlen im zweiten Semester weniger gut als vom Markt erwartet.

Das operative Ergebnis und der Gewinn fielen insgesamt niedriger aus als im Vorjahr. Deshalb wurde es auch nichts mit einer Erhöhung der Dividende.

Bekannt waren Restrukturierungs­kosten von 1 Mio. Fr. für die Schliessung eines Werks und die Verlagerung an einen anderen Produktionsstandort. Hinzu ­kamen höhere Rohmaterialpreise, etwa für Stahl und Chemiekalien.

Wegen einer Liquiditätskrise im Bausektor in Saudi-Arabien waren auch höhere Rückstel­lungen für faule Kredite nötig. Vor allem litt Gurit unter einem kompletten Stillstand im Windenergiegeschäft in Indien ab dem zweiten Quartal.

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