Unternehmen / Finanz

Guy de Blonay: «Die Fintech-Wachstumsstory ist intakt»

Der Fondsmanager erläutert, weshalb die Atempause bei Fintech-Aktien nur vorübergehend ist und wo sich ein Blick lohnt.

Herr de Blonay, derzeit zeigt sich ein eher ungewohntes Bild. Finanztitel werden ­wieder nachgefragt. Woran liegt das?
Seit dem Beginn der Impfkampagnen Ende 2020 und der damit verbundenen Aussichten auf eine Wiederbelebung der Wirtschaft hat sich das Narrativ von einer deflationären zu einer inflationären Entwicklung gewandelt. Traditionelle Banken profitieren grundsätzlich davon. In der Vergangenheit mussten sie sich an das Tiefzinsumfeld und eine geringere Rentabilität anpassen.

Was ist mit den Fintechs passiert?
Ihre Bewertung wurde dagegen mit der Aussicht auf höhere Fremdkapitalkosten nach unten korrigiert.

Wie haben Sie darauf reagiert?
Ich habe damit gerechnet, dass sich das Narrativ verändert, war allerdings überrascht, wie schnell das geschehen ist. Wir haben daher bereits im vergangenen November mit dem Aufbau von Exposure in eher zyklisch orientierten Finanztiteln, die von einer Wiedereröffnung der Wirtschaft profitieren, begonnen. Gleichzeitig nahmen wir Gewinne bei hoch bewerteten Fintech-Aktien mit.

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