Märkte / Makro

Haben die Börsen ihren Zenit erreicht?

Im Höhepunkt einer Aktienhausse lassen sich jeweils typische Muster beobachten. Wie präsentiert sich die Lage für den amerikanischen Aktienmarkt?

Bullenmärkte sterben bekanntlich nicht an Altersschwäche. Obschon die US-Hausse bereits seit gut achteinhalb Jahren anhält und damit zu den längsten je beobachteten gehört, scheint wenig auf ihr baldiges Ende hinzudeuten. Im Gegenteil: Der Aufwärtstrend präsentiert sich bemerkenswert robust. Nicht einmal das Säbelrasseln zwischen Nordkorea und den USA vermochte die Anleger (bislang) ernsthaft zu verschrecken.

Doch irgendwann findet auch der schönste Aufwärtstrend ein Ende. Nicht selten kündigt es sich anhand gewisser Warnsignale an. Denn in der Vergangenheit waren im Höhepunkt von Börsenhaussen jeweils typische Muster zu beobachten. Sie lassen sich grob in vier Kate­gorien einordnen: hohe Bewertung, markttechnische Divergenzen, euphorische Anlegerstimmung und eine restriktive Geldpolitik. Natürlich geben diese keine unfehlbaren Signale – Rückschlüsse auf die Gesundheit eines Trends lassen sich jedoch ziehen. «Finanz und Wirtschaft» hat untersucht, wie der S&P 500 abschneidet.

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