Unternehmen / Gesundheit

Hacker wollten Siegfried erpressen

Der Pharmazulieferer kann die Produktion nach einem Angriff durch Cyber-Kriminelle nur langsam hochfahren. Er glaubt, die Lücke bis Ende Jahr schliessen zu können.

Siegfried ist Opfer einer Attacke mit sogenannter Ransomware geworden. Hackern ist es dabei gelungen, eine Software ins Unternehmensnetzwerk einzuschleusen. Mit dieser haben sie Daten verschlüsselt und so den Zugriff des Pharmazulieferers blockiert. Dies bestätigt Sprecher Peter Gehler auf Anfrage von «Finanz und Wirtschaft».

Siegfried gibt keinen Kommentar ab, ob ein Lösegeld  bezahlt wurde, um die Blockade aufzulösen. Das fordern Hacker in der Regel. Wie bereits am Pfingstsonntag bekannt gegeben, konnte Siegfried das Problem in der Nacht auf Freitag identifizieren. Alle Systeme seien sicherheitshalber samt der Produktion heruntergefahren worden und würden nach einer Analyse wieder in Betrieb genommen.

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