Unternehmen / Finanz

Julius Bär legt sich die Latte hoch

Analyse | Vor dem Hintergrund der Coronaturbulenzen hat Julius Bär die eigenen Ziele vorerfüllt. Nun muss sie sich in ruhigeren Zeiten beweisen.

Philipp Rickenbacher, der CEO von Julius Bär, ist in einer anspruchsvollen Situation: Im ersten Semester hat die Zürcher Bank alle Ziele erfüllt, die der neue Chef im Februar als Teil einer neuen Strategie vorgegeben hat. Nun bleiben ihm zweieinhalb Jahre, um zu beweisen, dass sein Institut die gleiche Leistung auch in langweiligeren Zeiten abrufen kann.

Dass dies eine Herausforderung bleibt, zeigen die Zahlen des ersten Halbjahres. Die wichtigsten Treiber des Rekordgewinns von 491 Mio. Fr. waren der Gewinn des Handelsgeschäfts und die Gebühren, die die Bankkunden für den Handel entrichten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?