Märkte / Makro

Handelsgespräche machen Fortschritte

Die Konjunkturabkühlung setzt China und die Vereinigten Staaten unter Druck, ihren Konflikt zu lösen.

Der chinesisch-amerikanische Handelsstreit ist in eine neue Phase eingetreten. Der sowohl auf Peking wie Washington lastende Druck ist gestiegen, einen für beide Seiten gesichtswahrenden Ausweg aus dem wirtschaftlich zunehmend schädlichen Konflikt zu finden.

Die von Washington für Anfang Januar angekündigten verschärften Strafzölle auf chinesische Einfuhren im Wert von 200 Mrd. $ sind neunzig Tage verschoben worden. Damit haben die beiden Seiten Zeit gewonnen, um erstmals auf technischer Ebene ernsthaft nach einer Lösung des extrem komplexen Streits zu suchen.

Davon zeugt nicht nur die spürbar besser gewordene Atmosphäre. Wesentlich dazu beigetragen hat, dass Peking als Antwort auf die Aufschiebung der neuen Runde von Strafzöllen durch Trump angekündigt hat, die auf US-Autoimporte erhobenen Zölle von 40 auf 15% zu reduzieren, ebenso wie die weitere Öffnung des Finanzsektors für ausländische Brokerhäuser und die aufgestockte Bestellung amerikanischer Sojabohnen.

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