Märkte / Makro

«Ein Handelskrieg kennt keine Gewinner»

Ralph Ossa, Professor für Globalisierung an der Universität Zürich, über die aktuellen Handelskonflikte, die Krise der WTO und die Zukunft des Welthandels.

Geraume Zeit kannte die Entwicklung der globalen Handelsaktivität nur eine Richtung: steil nach oben. Freihandelsabkommen wurden abgeschlossen, Hemmnisse abgebaut und Produktionsketten ausgeweitet. Doch nun scheint dieser Trend ins Stocken zu geraten. Ausgehend von den USA haben protektionistische Eingriffe zugenommen, was sich zurzeit besonders deutlich im sino-amerikanischen Handelsstreit manifestiert. Noch zu Beginn als Rhetorik abgetan, hat sich der Konflikt zu einer substanziellen Bedrohung der Weltwirtschaft entwickelt und selbst die Finanzmärkte in Mitleidenschaft gezogen.

Die Turbulenzen dürften kommende Woche auch die Agenda des World Economic Forum dominieren – hat das Wef im vorgängig publizierten Risikoreport den Handelsstreit doch als grösste Gefahr identifiziert. FuW hat mit Ralph Ossa gesprochen, der sich als Professor an der Universität Zürich schwergewichtig mit der Globalisierung und internationalen Handelskonflikten auseinandersetzt.

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