Märkte / Makro

Handelsstreit gefährdet Investitionen

Die Unsicherheit rund um den globalen Handelskonflikt macht viele Unternehmen nervös. Capex-Kürzungen könnten das Wirtschaftswachstum tangieren.

Der globale Handelsstreit setzt sich mit unverminderter Schärfe fort. Die Bekanntgabe der USA von vergangenem Freitag, per sofort Strafzölle auf chinesische Importgüter im Wert von 34 Mrd. $ zu erheben, hat China mit Abgaben in der gleichen Grössenordnung gekontert (vgl. Textbox unten). Inzwischen hat die US-Regierung eine Liste mit weiteren Waren im Volumen von 200 Mrd. $ vorgelegt, die ebenfalls mit Strafzöllen versehen werden könnten.

Kaum etwas deutet zurzeit darauf hin, dass die Spirale aus Actio und Reactio bald ein Ende findet. Die Konfliktparteien riskieren dadurch nicht nur, dass sich die globale Handelsaktivität und damit letztlich auch die Konjunkturentwicklung verlangsamt. Die Ungewissheit bezüglich einer weiteren Eskalation hält Unternehmen womöglich davon ab, wichtige Kapitalinvestitionen (Capex, vgl. Glossar) vorzunehmen. Dies würde nicht nur den Geschäftsgang der Investitionsgüterbranche belasten, sondern auch das künftige Wirtschaftswachstum aufs Spiel setzen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare