Märkte / Devisen

Harte Währung trotz tiefer Zinsen

Der Yen hat sich dieses Jahr überdurchschnittlich aufgewertet. Dass er als sicherer Hafen von den globalen Risiken profitiert, erklärt den Erfolg aber nur teilweise.

An den Devisenmärkten steht der Dollar im Mittelpunkt. Der Zinsvorteil der USA macht die Währung attraktiv. Worüber Präsident Trump öffentlich schimpft, hat die meisten ausländischen Investoren, die auf Amerika gesetzt haben, bisher erfreut: Dollaranlagen fahren schon allein dank der Wechselkursaufwertung Gewinne ein. Der Spitzenplatz gebührt aber gar nicht dem Greenback, sondern dem Yen.

Die japanische Landeswährung hat sich seit Jahresbeginn gegenüber allen anderen sieben führenden Währungen (Dollar, Euro, Pfund, Franken sowie kanadischer, australischer und neuseeländischer Dollar) aufgewertet. Und das obwohl Japans Wirtschaft nur mässig läuft, die Volkswirtschaft unter dem US-chinesischen Handelskonflikt leidet und die Zentralbank den Leitzins unter null hält.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.