Unternehmen / Finanz

Harte Zeiten für Kantonalbanken

Aktien von Kantonalbanken finden in diesem Jahr bei Anlegern nur wenig Anklang. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Die Kantonalbanken sind in diesem Jahr auf dem harten Boden der Realität angekommen. Nach zehn Monaten sind sie gegenüber dem breiten Markt abgeschlagen, wie eine Auswertung von FuW zeigt (vgl. Tabelle). Am stärksten korrigiert haben Banque Cantonale Vaudoise. Nach einer Aufholjagd 2020 liegen sie nun wieder knapp über dem Niveau vom März 2020.

Dabei stehen diese Finanzinstitute mit ihrem traditionell inlandorientierten Geschäft eigentlich gut da: Ihr Kerngeschäft, die Hypothekenvergabe, wächst beharrlich. Auch ist es in der Covid-19-Pandemie bislang nicht zu vermehrten Firmenkonkursen gekommen. Obendrauf kommt noch eine Staatsgarantie, über die ausser den Staatsbanken der Kantone Bern, Genf und Waadt sämtliche Kantonalbanken verfügen. Dank dieser können sich die Institute günstiger refinanzieren.

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