Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier FuW-Value-Portfolio
Unternehmen

Hartes Leben für Value-Investoren

Das FuW-Value-Portfolio leidet seit Juni unter herben Verlusten in Positionen wie BHP Billiton, Gazprom und Standard Chartered.

Value-Investoren durchleben immer wieder Phasen, in denen sie Aktien halten müssen, die niemand mag. Das kann hart sein, denn in turbulenten Zeiten leiden unbeliebte Titel an der Börse besonders. Was soll man tun, wenn man auf den Positionen Verluste erleidet? «Das Beste ist, man tut gar nichts», sagte der in Zürich lebende Value-Investor Guy Spier kürzlich an einer Präsentation, «vorausgesetzt, man hat das Unternehmen sorgfältig analysiert. Dann ist Geduld angesagt. Man muss Jahre warten können.»

Das FuW-Value-Portfolio hat im Verlauf der vergangenen achtzehn Monate stetig Positionen in Unternehmen aus unbeliebten Branchen aufgebaut: Gazprom, BHP Billiton, EOG Resources oder Standard Chartered sind Beispiele. Auf der anderen Seite besteht das vierundzwanzig amerikanische und europäische Unternehmen umfassende Musterportfolio aus Hochqualitätswerten wie Nestlé, Johnson & Johnson und Coca-Cola. Diese sind zwar nicht mehr günstig, bieten aber das, was der US-Investor Warren Buffett einen «breiten Burggraben» nennt: Stabiles Geschäftsmodell, starke Marken, ein solides Management sowie die Fähigkeit, den erwirtschafteten Cashflow laufend in das eigene Wachstum zu investieren. Diese Titel erwiesen sich in den vergangenen drei Monaten als Stabilitätsanker, während die Gruppe der Unbeliebten herbe Verluste erlitt.

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