Märkte / Rohstoffe

Harzige Rohstoffe

Die Industrieproduktion befindet sich weltweit in Kontraktion. Die Kostenkurve gibt den Rohwarenpreisen einen Boden.

Rohstoffe haben schwierige Monate hinter sich. Die in den letzten Jahren in Sachen Performance oft überlegene Anlageklasse hinkte im ersten Halbjahr 2012 Aktien und Obligationen hinterher. Die Gewinne im ersten Quartal wurden danach von Eurokrise, globaler Wirtschaftsabkühlung und stärkerem Dollar neutralisiert. Energie und Industriemetalle notieren seit Anfang Jahr gerechnet im Minus, lediglich Platin und Gold sind im grünen Bereich . Nur einzelne Agrarprodukte – z. B. Robusta-Kaffee, Kakao, Soja und Getreide – weisen eine positive Wertentwicklung im zweistelligen Prozentbereich auf.

Wie geht es weiter? Sollen sich Anleger von den Rohwaren abwenden? Der langfristige Ausblick und die Fundamentalfaktoren einer weiteren strukturellen Hausse sind intakt. Die Argumente sind bekannt: Das Angebot ist begrenzt, die Produktion wird immer teurer, und die Nachfrage – getrieben vor allem von Bedarf, Demo­grafie und Urbanisierung der Schwellenländer – steigt kontinuierlich.

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