Unternehmen / Gesundheit

Heftig umkämpfter Markt für Krebsmittel

Roche und Novartis müssen sich sputen, um ihre Position in der Onkologie zu behaupten. Bei Immuntherapien könnten sie nun aber aufholen.

Rupen Boyadjian und Arno Schmocker

Krebs ist zusammen mit Herz-Kreislauf-Krankheiten die häufigste Todesursache für Menschen. Kein Wunder, legen viele Pharmaunternehmen den Hauptfokus auf Onkologieforschung. Gemäss einer Schätzung des Datendienstleisters EvaluatePharma werden dieses Jahr etwa 182 Mrd. $ für Forschung und Entwicklung ausgegeben, ein grosser Teil davon zur Bekämpfung der mehr als 200 Typen und Subtypen von Krebs.

Roche und Novartis sind in der Onkologie vorn dabei. Roche erwirtschaftet fast die Hälfte des Gesamtumsatzes mit Krebsmitteln, Novartis knapp ein Drittel. Weltmarkführerin Roche ist mit der Übernahme des US-Biotech-Unternehmens Genentech früh in spezialisierte Krebsbehandlungen eingestiegen. Doch die drei grossen Krebsmittel Avastin, Herceptin und Rituxan verlieren nun ihren Patentschutz. Zusammen erzielten sie im vergangenen Jahr 21 Mrd. Fr. Umsatz.

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