Unternehmen / Industrie

HeidelbergCement und Cemex zuversichtlich

Die Konkurrenten von LafargeHolcim erholen sich rasch. Zum Kauf empfehlen wir aber den Marktführer.

Schon seit Beginn der Covid-19-Pandemie zeigt sich die Zementbranche auffällig ­optimistisch. Während Chefs aus anderen Sektoren Anleger tendenziell auf eine eher langsame Erholung einstimmen, versprühen Jenisch, von Achten & Co. Zuversicht. Zwar haben geschlossene Baustellen und aufgeschobene Bauprojekte auch in den Büchern der Zementhersteller Spuren hinterlassen. So ist der Umsatz von LafargeHolcim im ersten Halbjahr 18% gesunken, ein Drittel davon wegen Wechselkurs­effekten. Bei der deutschen Heidelberg­Cement ist er 10% zurückgegangen, Cemex aus Mexiko meldete 8% weniger.

Doch der Eindruck, dass die Branche vergleichsweise glimpflich davonkommt, bestätigt sich dieser Tage. Sie scheint sich vom Einbruch rasch zu erholen. So zieht sowohl bei der Nummer zwei, HeidelbergCement, als auch bei der Nummer drei, Cemex, das Geschäft derzeit kräftig an. Heidelberg-CEO Dominik von Achten sagte am Kapitalmarkttag vom Mittwoch: «Unser Ergebnis im Juli und im August lag deutlich über den jeweiligen Vorjahresmonaten.» Auf Nachfrage liess er durchblicken, was das bedeutet: einen Anstieg des Betriebsgewinns vor Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) um über 10%. Das Plus ist auch auf Sparmassnahmen zurückzuführen. Denn die Absatzmengen sind im dritten Quartal weiterhin rückläufig, die Preise hingegen sind stabil. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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